Ausstellungsarchiv "Gestalten und Schatten"


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04.September bis 17.Oktober 2010  Gestalten und Schatten - zeitgenössische Figurenbilder



Vernissage "Gestalten und Schatten"

 


Die Ausstellung mit dem Titel "Gestalten und Schatten" präsentiert unterschiedliche Positionen 
sieben junger Künstler zum Thema zeitgenössische Menschendarstellungen. 
Die vielfältige Ausstellung vereinigt Malerei, Fotografie und Videokunst. Den Ausgangspunkt 
der Thematik bildet der Mensch. Jedoch weniger in seinem individuellen Portrait, als viel mehr in seinem 
Ausgeliefertsein in bestimmten emotionalen Situationen.

In Irakli Bugianishvilis poetischen Gemälden beherrscht eine traumartige, in Auflösung 
begriffene Atmosphäre die Menschen, die den Betrachter an längst vergangene Ereignisse 
denken lässt, die in der Erinnerung mehr und mehr verblassen. 

 Irakli Bugianishvili

In den Bildern von Sabine Rolli taucht der Mensch nur noch als sein Schatten auf. 
Auf der Suche nach seiner (künstlerischen) Identität hat er sich in Kunstwerke vergangener 
Epochen eingeschlichen, in denen er, der Realität entrückt, wie festgefroren erscheint.

 Sabine Rolli

Bewegt und energisch setzt Annette Jellinghaus ihre Figuren ins Bild und verstrickt sie 
in einen abstrakten, malerischen Raum, der ihren emotionalen Zustand farblich 
und gestisch zum Ausdruck bringt. 

 Annette Jellinghaus

In Anabel Derlams realistischen Bildern ist es der Menschen selbst, der durch 
seine Präsenz, seine Mimik und Gestik, sein inneres Befinden ins Bild setzt.

 Anabel Derlam

Roman Plocharczyk konfrontiert den Betrachter mit einem radikalen Realismus. 
Seine Gemälde zeigen Menschen der Hip-Hop-Szene, doch stellt sich letztendlich die Frage,
ob die Darstellung doch nicht gänzlich einer äußeren Inszenierung unterliegt. 

 Roman Plocharczyk

Sergio Paffenholz fotografiert Menschen in ihrer sozialen Umgebung in Brasilien. 
Auf seinen Reisen hält er vielfältige Szenen fest, die den europäischen Betrachter 
zunächst befremden, aber gleichzeitig durch ihre aufrichtige Darstellung die 
Würde der Protagonisten erkennen lässt.

 Sergio Paffenholz

Anja Schreiber geht der Frage der Positionierung des Menschen über 
die Kommunikation nach. Auf zwei sich gegenüberliegenden Bildschirmen scheinen sich 
zwei Frauen bei der Hausarbeit zu unterhalten. Ihre Sätze sind letztendlich aber
nur unzusammenhängende Phrasen, die verschiedenen Spielfilmen
entnommen wurden. 

 Anja Schreiber
   
Im Rahmen der Ausstellung findet am 26. September ein Künstlercafé statt. 
Ab 15.00 Uhr sind die Besucher eingeladen, bei Kaffee und Kuchen ungezwungen 
mit den anwesenden Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Während des viewändekunst-Festivals 2010 ist die Ausstellung 
am 14. Oktober von 17.00 - 23.00 Uhr geöffnet.

Mit der Finissage am 17. Oktober ab 15.00 Uhr endet die Ausstellung.
 


Öffnungszeiten bei laufender Ausstellung
Freitags 17:00 bis 19:00 Uhr
Sonntags 15:00 bis 17:00 Uhr



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